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Die gemäß § 8 Abs. 1 Anti-Doping Bundesgesetz eingerichtete Unabhängige Schiedskommission (USK) erstattet nachstehende Pressemitteilung über ein bei der USK abgeschlossenes Anti-Doping-Verfahren:

gegen     Martin STOCKINGER (Skilanglauf)

wegen     Verstoß gegen die Anti-Doping Bestimmungen;               
                Art. 2.6 FIS Anti-Doping Rules 2012,
                Besitz der verbotenen Substanz „Erythropoetin (EPO)“
                (Klasse S2.1 – Erythropoese-stimulierende Stoffe)

 

Entscheidung

Bestätigung der 24-monatigen Sperre - Festlegung der Laufzeit der Sperre von 29.10.2020 - 28.10.2022

Im Fall des Überprüfungsantrages des Sportlers Martin STOCKINGER (Skilanglauf) gegen die Entscheidung der Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) vom 29.10.2020 ist die Unabhängige Schiedskommission unter dem Vorsitz von RA Dr. Peter Döller, nach mündlichen Verhandlungen und eingehenden Beratungen zu folgendem Ergebnis gelangt:

Die von der ÖADR verhängte Sperre des Sportlers Martin STOCKINGER für alle nationalen und internationalen Wettkämpfe (aller Sportarten) für 2 (zwei) Jahre wird bestätigt. Der Sportler hat im Zeitraum von Mitte 2012 bis 2014 zumindest zweimal jeweils 12.000 IE des verbotenen Wirkstoffes „Erythropoetin (EPO)“, der der Klasse 2.1 (Erythropoese-stimulierende Stoffe) der WADA Verbotsliste 2012 angehört, erworben und besessen. 

Die von der ÖADR festgelegte und von der USK bestätigte Sperre begann am 29. Oktober
2020 und endet mit Ablauf des 28. Oktober 2022. 

Martin STOCKINGER wurde weiters zum Ersatz der Kosten des Verfahrens verpflichtet.

 

Wien, am 17.12.2021

Rückfragehinweise: office@schiedskommission.at

 


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